Lichtdruckkunst Leipzig e.V.
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Historische Übersicht der Entwicklung des Lichtdrucks

1852   W. H. Fox Talbot (Großbritannien) entdeckt die Unlöslichkeit chromatisierter Gelatine nach Belichtung.
1855   A. L. Poitevin (Frankreich) bringt eine solche Schicht auf einen Lithostein und behandelt sie nach einer partiellen Belichtung mit Feuchtung. Nachträgliches Einfärben mit einer Fettfarbe zeigt ein positives Bild, das sich auf Papier drucken lässt (das technologische Prinzip des Lichtdrucks).
P. Pretsch in Wien kommt zu ähnlichen Ergebnissen.
1865   Ch. R. Maréchal und C. Tessié du Motay in Metz verwenden bei ihren Versuchen Metallplatten.
1868   Joseph Albert in München verwendet eine 8-mm-Spiegelglasplatte, meldet Patente in Bayern, Österreich und den USA an, druckt auch auf Seide.
Jakob Husnik in Tabor kommt zur selben Zeit zu ähnlichen Ergebnissen, druckt jedoch mit einem Stein in einer Buchdruckmaschine.
    Der Lichtdruck beginnt sich in ganz Europa und den USA zu verbreiten.
1873   Joseph Albert lässt nach seinen Angaben die erste Lichtdruckschnellpresse bauen. Er kauft Patente und Entwicklungen anderer Forscher auf.
1874   Der erste fotografische Dreifarbendruck in Deutschland wird von Joseph Albert vorgelegt. Zur Farbtrennung bei der Reproaufnahme verwendet er Flüssigkeitsfilter.



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